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Namibia Rückblick Teil 4

hallo zusammen

also nachdem wir abends zuvor unsere intensive swakopmund kultursoziologische Untersuchung absolvierten, ging es am nächsten morgen wied erin aller früh aus dem schlafsack zum kater frühstück. besonderheit an diesem tag war de rumstand das wir zum ersten mal keine sonne sahen ;-( dem küsten klima verdankten wir somit zumindest einen halben tag ohne den brennenden planet von oben. an diesem besagten halben tag stand spontan ein freiervormittag für alle, de rgefälligst mit sinnvollen besichtigungen und erkundungen genutzt werden sollte ;-)

so gingen wir auch auf entedeckungstour durch swakopmund. stadtbild erkunden, deutsprachigen omies über die füße laufen, strand spaziergang, einkaufen und ganz besonders hervor zuheben. ein besuch auf dem holzmarkt.

der markt liegt an der strand promenade und unzählige händle rbieten nahe zu da sselbe an schnuck aus holz stein und geschnitzen masken und figuren an. ich hab es selten erlebt so schonungslos beworben worden zu sein. teils lustig aber auch anstrengend bis auf einen moment auch ungefährlich. nach dem ich meinen spaß beim verhandeln hatte und mich freute ne kleinigkeit für wenige rals die älfte des erstgenannten kaufpreises (immer noch zu teuer aber egal) erstanden zu haben, musste ich die erfahrung machen das nicht alle handler so nett sind.

so gabe seinen der fragte mich nach meinem namen, ich antwortet mit nem fikitiven namen, worauf er sogleich den namen auf so einen fruchtkern schnitze, auf dem antilopen und elefanten eingraviert waren. als ich sagte da sich das ding garnicht will, drückte er mir das teil aufdringlich in die hand. de rversuch im da steil wieder zu geben scheiterte und der versuch es einfach auf den boden zulegen löste sogleich heftige aufregung aus. zu erwähnen ist noch da ser dabei immer noch mit dem schnitzmesser herum gestikulierte.. nach einigen klaren ansagen auf english (was aufeinmal wiede rklappte ;-) ) hab ich ihm das ding vor die füße gelegt und hab mich umgelegt und bin gegangen. die ersten fünfmeter war mir nicht gerade wohl aber als der lärmpegel des kollegen abnahm, konnte ich beruhigt mit micha die stadt erkunden gehen.

dummerweise war der holzmarkt auch der treffpunkt wo wir uns wieder sammeln sollten um mit dem bus weiter zufahren. als ich dort ankam machte noch einige kommilitonen die letzten geschäffte vorm bus und der schnitzer stand auch davor... hat mich natürlich erkannt und wollte schon anfangen wiede rauf mich los zu labbern. zum glück stand der bus schon da und mit schnellen schritten sprang rein bevor der schnitzer mich abfangen konnte.

kurz darauf ging es dann weiter nach Okahandja. auf dem weg dorthin schauten wir noch schnell an einem kleinen museum vorbei. der martin luther dampflok gewidmeten ausstellung zeigte mit den stählernden überresten, einem originalgetreuen nachbau und alten fotos den irrsinn der kolonisten. unsere ahnen kamen auf die bescheuerte idee mit dampflok die einem stählnerden traktorglich durch die wüste fahren zuwollen, an das benötigte kühlwasser hatten die jungs wohl nich gedacht so ist das hochmorderne gerät auch 21 km vor swakopmund im wüstensand vereckt und hat knapp 1000 jahre im sand gelegen. soviel zum thema di ejungs wusten was sie taten ...

am folge tag ging es dann zurück nach windhoek und damit gingen 12 tage camping und normadenleben zu ende und der "luxus" teil der reise begann. unsere pension bestand aus einer kleinen bungalow anlage. mit zwei mann zimmer und eigenem bad und kühlschrank. da wir ja 12 mädels und nur 6 jungs waren war jedesmal ein freuiges geschrei zuhören wenn die mädels ihr jeweiliges zimmer in augenscheinnahmen und das breite bett und das bad zu gesicht bekamen.

windhoek selbst ist jetzt nich gerade die stadt die man mal gesehen haben muss und so albsovierten wir unsere letzten termine bei der gtz und nrw usw und genossen einfach das schöne wetter und erlebten noch einmal einen schönen abend zusammen mit unseren beiden busfahrern stefan un djörg in einem biergarten ähnlich restaurant in der stadt.

die letzten tage waren dann auch von den anstrengungen der tour gezeichnet und so waren alle trotz der schönen eindrücke doch recht froh als es dann bei angenehmer morgen sonne in den flieger und zurück nach hause ging.

di estimmung de rtruppe blieb bis zum schluss gut un dnächste woche treffen wir uns wiede rum zusammen zu feiern und das namibia feeling noch einmal auf erstehen zu lassen. ich freu mich.

evt. gibst es in den nächsten tagen noch ein kleines resumee der reise. lasst euch überraschen ;-)

bis denne

dirk

 

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Namibia Rückblick Teil 3

Moinsen Kollegen

mir wurde gestern zu getragen das meine kreativschreibpause nun schon ganze 10 tage währt. und der dritte teil dringenstlich erwartet wird. also schau ich mal ob ich die auf teil 2 folgenden erlebnisse in worte packen kann.

also nach unser recht kalten nacht auf der tirasfarm ging es weiter nach norden zum namib naukluft park nahe des sossusvlei (die populären dünen in der namib wüste). auf dem weg dorthin kamen wir an einem kleinen schloss/burg vorbei, welches mitten in der dornbuschsavanne liegt. der augenstreich heisst schloss duwisib und ist ein burgartiger bau der sich ebenerdig in die landschaft gepflanzt hat. muss man mal gesehen haben ist aber nur von aussen und den innenhof nett anzuschauen. man kann man froh sein das man nicht der reiche deutsche war der hier vor hundert jahren sein geld in der wüste verbaut hat um ne handvoll jahre später als freiwilliger im ersten weltkrieg auf dem feld liegen zubleiben. naja ne halbe stunde und nem leckeren mittags imbiss später ging es weiter in richtung namib.

solangsam wurde die vegetation spärlicher und die sand farbe nahm eine gold orange farbe an. wir waren am rande der namib angekommen. nach und nach endete der blick aus dem busfenster immer öfter wenige kilometer entfernt an 100 200 bis 300 m hohen sanddühnen, die sich von links bis recht am horizont erstreckten. unser camping platz lag ebenso in sichtweite dieser monumentalen sandakkumulationen. einen wunderschönen sun downer und ne kurze nacht später, ging es in aller frühe (5uhr aufstehen) in den park um den sun riser an entlegener stelle anzuschauen und die wahnsinnigen schattenspiele der dünen zu erleben.

der sonnenaufgang, der blick über die im sanften morgenlicht getauchten dünenlandschaft und die vielen kleinen spuren der wüstenbewohner im rotbraunen sand, waren dann auch der besinnlichste moment der reise und das uneingeschrängte higlight der tour.

nach dem sonnenaufgang ging es dann in den dünenkessel sossusvlei. das besondere dort ist das ein von zeit zu zeit wasserführender fluss auf dem weg zum antlantik von der ca 50 60 kilometer tiefen namib gestoppt wird und das wasser in den sossus dünen im sogenannten vlei aufläuft und im wüsten sand versandet oder vielmehr verdunstet und dabei einen weisfarbenen ton ausfällt,der den boden des vleis überzieht und im scharfen kontrast zu den rotbraunen dünen bergen die sich wie ein gebirge drumherum bis zu 200 m auftürmen bildet.

naturlich sind wir auch auf eine solche düne rauf geklettert. hat 20 min gedauert. der abstieg den steilhang runter hat 25 sek gedauert, welch ein miss verhältniss ;-)

zum abend ging es dann nach solitäre, ebenfalls nahe der namib. unser lager lag diesmal in einer unendlich erscheinenen grasebene. beim obligatorischen sun downer fehlte nur noch das eine giraffe durchs bild läuft.

Am folge tag (10.9.) ging vorbei am kuiseb canyon, über walvis bay nach swakopmund. auf der etappe stach besonders der kuiseb canyon hervor. dort konnte man ein riesiges wellenartiges im 45 grad winkel aufgestelltes schieferfeld betrachten, welches bis an den horizont reichte, begutachten. in der gegend hatte sich auch seiner zeit der autor Henno Martin (wenn es krieg gibt gehen wir in die wüste) für ganze 2 jahre, während des 2. weltkrieges versteckt um der drohenden verhaftung zu entgehen.

anschließend ging es nach walvis bay der wichtigsten hafenstadt namibias. die bedeutung der stadt konnte man auch sogleich an den gepflegten und recht wohlhabenen straßenzüge  ablesen. nach einem beeindrucken und teilweise recht lustigen termin mit hochrangigen managern der namport ( der hafenbetreiber) ging es weiter nach swakopmund.

swakopmund erwies sich als die deutscheste stadt die wir zu gesicht bekamen, im bezug auf die noch erhaltene koloniale bausubstanz und der erkennbaren präsenz der deutschen sprache.

an diesem abend ging es wieder zum dinner in die stadt und anschließend gingen wir noch zusammen mit chef und den fahrern clubben. sprich wir gingen in eine barclub, wo die engländer bereits auf den tischen tanzten. was die barleute auch gelegntlich taten. bis man seinen dring bekam konnte es so schon mal ein wenig dauern. sofern die barfrau es musik technisch zuließ ( sie wechselt oft nach ner halben minute die musik) schwoovten wir dann bis zum kehraus und gossen uns den ein oder anderen drink hinter die binde. um dann im anschluss auf dem weg nach hause miltärmäßig (einer singt vor der rest nach) lauthals schlüpfrige lieder zum besten zu geben. dem ein oder andere einwohner trieb es angesichts der texte bestimmt die röte ins gesicht gefolgt von wut über die ruhe störung.

kater frühstück am nächsten tag, ein freier vormittag zur freien verfügung  und der weitere weg zurück nach windhoek folgt im vierten teil ;-)

bis denne

dirk 

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Namibia Rückblick Teil 2

moinsen

also nach dem wir den ein oder anderen termin absolviert und mit dem fish river canyon den südlichsten punkt der reise erreicht hatten, ging es nun gen westen nach lüderitz. wie in den tagen zuvor furhen wir auch an diesem tag wieder durch ein völlig anderes landschaftbild. was erstaunlich ist da wir durch die menschleere des raumes und der möglichkeit weiter als den horizont zu schauen, einem die landschaft immer in einer dimension erschien wie man sie nur aus nordamerika oder australien kennt. und doch wechselte die landschaft alle 200 km.

so kamen wir dann auch ca 20 km vor lüderitz zum ersten mal mit der reinen sand wüste in berührung. wo kein strauch oder grashalm mehr zu sehen war. standesgemäß begrüßte uns die wüste mit einem kräftigen sandsturm. der sand floss regelrecht über die strasse und die sicht war trüb wie im nebel. als wir dann an den ruinen von kolmanskop vorbei fuhren war war die gespenstige atmosphäre perfekt. ich hab ja bis dahin noch nie ein solchen landstrich wie diesen zu gesicht bekommen mit all den dünen und der anblick von den verwehungen, die trübe sicht und die gefühlte leere um uns herum hatten mich der maßen beeindruckt. das ich gänsehaut bekam. ich hatte mich vorne zu unserm fahrer stefan gesetzt um mir das genau anzuschauen und bei diesem anblick bekam ich zum ersten mal ein gefühl der ehrfurcht vor den naturgewalten. ich war platt.

in lüderitz ging es dann gleich weiter mit dem kontrast programm. wie hatten uns echt den richtigen tag ausgesucht um ans meer zu fahren. ein  in orkanstärke wehender Passatwind begrüßte uns und mit jeder böe wurden wir regelrecht gesandstrahlt. was gelegentlich schmerzhaft war.

was tut man? eingemurmelt in windjacke plus kapuzze auf und sonnenbrille nich vergessen. spätestens an diesem tag (6.9.) war ich froh die sonnenbrille eingesteckt zu haben, welche die augen komplett verdeckt. so konnte ich wenigsten halbwegs gerade auskucken.

wie gesagt der sandige jetstream wehte ohne unterlass und unsere chefin gab order selbstständig den ort zu erkunden. gesagt getan. wir also los. und was haben wir gesehen?

einen ort der mir wie ein sciencefiction filmset vorkam. die sonne knallte von oben halbtrüb durch die sandige luft aber angenehm warm war es deswegen noch lange nicht. in den nebenstraßen lag massenhaft der wüstensand und darin standen häuser drin die von der kolonialen geschichte unserer vorfahren zeugte. dazwischen liefen entweder sommerlich gekleidete einheimische oder komplett vermumte hafenarbeiter rum. 

wie gesagt ein anblick wie auf nem filmset. nix passte zu einander. 

eigentlich war geplant auf shark island zu zelten (ein camplingpatz auf der neben dem hafen gelegenen halbinsel) aber da uns die zelte weg geflogen währen. haben wir uns schnell was anderes organisiert. 20 fahr min südlich von lüderitz am rande des diamantenspeergebietes gab es nen leuchtturm und zwei alte häuser die zur herberge hergrichtet wurden ( alte leuchturmwärter häuser aus der kolonial zeit) so gaben wir uns dann alle in ein haus mit betten für die hälfte für uns gezwengt. es hatte ein klo (welches auch gleich vestopft war und ne elektrik die bei zwei eingeschalteten lichtschaltern den geist aufgab.

schlaftechnisch aber kein problem. jedenfalls für mich ,-) es gab nämlich nen sun downer zimmer. gerade mal groß genug um drei stühle nebeneinander zustellen um von dort aus der fenster front dem sun downer über der offenen see zu genießen. und da es in dem haus recht eng zu ging. hatte ich schnell meine isomatte da rein geworfen und somit mein eigenes zimmer.

einziger haken. ich hatte an dem abend mal die iso matte der kollegen benutzt die keine eigene mitgebracht hatten, sondern sich die von reiseuntermehmen geborgt hatten. die waren im vergleich zu meiner eigenen zwar breiter aber brett hard. nich so zu empfehlen.

abends ging es dann noch einmal zurück nach lüderitz zum dinner an der waterfront. der weg führte durch die nun in der dunkelheit liegenden mondlandschaft und über den wegen ebbe freiliegenden strand (ne abkürzung halt) einzig ne hyäne kreuzte kurz unseren weg.

in lüderitz haben wir dann für wenig geld uns den lokalen fisch und wein aus südafrika munden lassen. die stimmung war gut...

am nächsten tag ging es dann weiter in die tiras berge auf die tirasfarm. aber zu vor stand noch ne führung durch kolmanskop auf dem programm. ein deutschnamibier der 4 generation mit leicht nordischen dialekt erzählte uns alte geschichten aus der guten alten zeit.

war schon irrwitzig zu sehen wie die jungs her ne kleine deutsche stadt hin gepflanzt hatten samt eisenbahn und nun die wüste diese stück für stück verschlang. nebenbei sei erzählt das es strengstens verboten war irgendwas vom boden auf zuheben. wir wurden mit kameras überwacht und auf diamanten schmuggel standen/stehen 5 jahr urlaub in einer staatenlichen wüstenpension mit wasser und maisbrei.

also anschließend ging wie gesagt gen norden in die tirasberge. die für mich schönste landschaft die ich während der gesamten exkursion zu gesicht bekommen habe. leider kamen wir sehr spät (kurz vor sonnen untergang) auf der farm an so das wir den leckeren kuchen der deutschstämmigen farmersfamilie nicht mehr genießen konnten. aber es war noch zeit um schnell auf ihre beiden pickups zu springen und mit ihnen durch die atemberaubende landschaft der farm zu fahren und sich die flora und fauna erklären zu lassen. echt klasse. unser camping platz auf der farm war auch echt schick, mit feuerstelle, abwaschbecken und windschutz. beim abendlichen bier und ner kleinen partie poker wurde es aber auch an diesem abend wieder empfindlich kalt. es war die erste nacht in der ich merkte das mein schlafsack den komfortbereich in sachen temperatur verließ. nur in unterhose und funktions t shirt hab ich zwar nicht gefroren, wie alle anderen aber es hätte in dieser nacht, speziell am morgen ein klitze kleines bisschen wärmer sein können ;-)

wir hatten am morgen ne temperatur von ca 3 grad.

bei den temperaturen die eisernen ösen vom zelt von den ebenfalls eisernen zeltgestänge zu lösen, war ein echtes vergnügen. es kommen halt nur die harte in garten

so weiter geht in teil 3

bis denne

dirk

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Namibia ein Rückblick

Moinsen

so jetzt ist das schone spätsommer wetter vorbei und damit zeit den lang erwarteten namibia rückblick zu verfassen ;-)

ich werd mal schauen wie detailiert der berichtjetzt gleich ausfallen wird, kann also sein das ich in mehreren einzelabschnitten die reise rekapitulieren werde.

also am 31.8. ging mit der nacht maschine der ltu von münchen gen windhoek namibia. der flug verlief recht problemlos und erwähnenswert sind nur die vielen wind und kite surfer die mit uns in der maschine saßen. wie ich dann von einer hübschen französin erführ kamen sie und ihre leute aus aller welt um an der in swakopmund stattfindenden wm teilzunehmen.

so kurs nach sonnen aufgang so gegen halb sieben sind wir in windhoek gelandet. 12 grad, sonnenschein und die frisur saß. vom flughafen ging es sogleich mit unserem bus nach windhoek. genauer gesagt nach klein windhoek, dem siedlungstechnischen ursprung von windhoek, dem heutigen diplomaten viertel. dort wurde erstmal die grund versorgung zwecks lebensmittel sicher gestellt. der tages punkt stellte auch gleich den ersten von vielen kontrastpunkten der reise da. wir standen dann alle leicht verkatert im supermarkt und bestaunten die tatsache da salle weissen leute im laden deutsch sprachen un dman z. b. marmor kuchen und roland kaiser cd´s kaufen konnte.

erste uni programm punkt war dann die  Krumuk Farm. wo uns ein deutsch namibia der 4. generation die Wirtschaftweise einer Farm ariden Namibia erläuterte. Die farm zeichnete sich durch eine vielzahl von wirtschaftlichen standbeinen aus die nicht nur das reine farmen oder den tourismus beeinhalteten. es zeigte sich auch das die deutschnamibia mitunter noch recht viel mit deutschland in verbindung stehen. zwar nicht im familiären sinne doch die wirtschaftlichen bereich als auch im bildungsbereich der kinder spielt der deutschprachige raum in europa noch heute eine wichtige rolle.

am ende des ersten tages und nach 48 stunden auf den beinen liesen wir dann den start in die exkursion mit einem zünftigen abend essen, welches unsere coolen busfahrer stefan und jörg über offenen feuer für uns zu bereitet haben aus klingen.

die erste nacht war auch recht warm und von der besagten kälte der nacht war noch nix zu spüren, aber keine sorge das kam noch ,-)

die tour führte uns dann im uhr zeigersinn durch den südlichen teil des Landes. wir passierten Rehoboth und campten auf der Anib Lodge nahe Mariental. dort erlebten wir spontan unsere erste fotosafari bei abendlicht, zu sehen waren unter anderem zahlreiche Oryxe und Springböcke, Strauße und Kudus. finaler höherpunkt war unserer erster sun downer, in diesem fall stillvoll auf einer kalahari düne mit nem glas wein in der hand ;-)

am nächsten tag ging es weiter nach süden richtung keetmanshoop. zuvor gingen wir noch schnell in mariental einkaufen. warum erzähl ich das? weil es sich dabei um nen spar markt handelte. ich geh noch mal in dtl bei spar einkaufen aber hier war es meist der am häufigsten anzutreffene lebensmittel dealer der region. ich hätte ja eher lidl oder aldi erwartet, aber spar? sehr bizarr

nächste station war der quivertreeforest (der köcherbaumwald) und giants playground. letztere ist ein bis an den horizont reichendes feld von unzähligen auf einander gestapelten granitblöcken. sogenannte kontaktmetamorphe gesteine, welche normalerweise nicht an der erdoberfläche zu finden sind. aber das ist ja das schöne an namibia. man kann alles was sonst im verborgenen des erdinneren liegt an der oberfläche betrachten. ein paradies für physio geographen. blöd nur das wir alle human geographen sind ;-)

war aber trotzdem irre interessant.

an dem abend konnten wir bei dem camp leiter noch einen vortrag über geparden lauschen, während er die tiere fütterte und wir direkt neben den tieren ohne sicherheitszaun standen. ein moment an dem unsere dozentin wie des öfteren bei der tour an die landesunfallkasse von mv dachte.

abends beim all abendlichen bier und rotwein trinken kam dann noch ein skorpion an unserem tisch vorbei und verbreitete helle aufregung. denn bis dahin hatte sich kaum noch einer nen kopf drüber gemacht, das man aufpassen muss was evt in die schuhe krabbeln könnte. speziell die ganz harten die den abend ohne zelt schlafen wollten, kamen ins grübeln ob das wirklich ne gute idee währe.

am nächsten tag, wie schrieben den 4.9. ging es gewohnt sonnig gen Fish River Canyon auf den nun standardmäßigen Sandpisten. die pisten sind ungefähr 12m breit erscheinen meist recht eben und so bretterten wir in der regel mit 60 bis 80 kmh drüber. was sich manchmal aber erheblich schneller anfüllte.

am canon roadhouse erreichten wir unsere südlichste destinaton welche speziell durch den kalten passatwind in unser aller errinnerung verblieb. selbst am nächsten tag als wir den Fish River Canyon besichtigten, war trotz sonnenschein satt, windjacke oder ähnliche von nöten um sich nicht sonnenbrand und frostschäden gleichzeitig zu zuziehen.

für alle denen der Fish River Canyon nix sagt. es handelt sich um den den 2. grössten canyon nach dem grand canyon im usaland. also beeindruckend groß das ganze.

nach zwei nächten auf dem camping platz canyon roadhouse ging es nun gen westen nach lüderitz und damit ans meer und gleichzeitig in die sandwüste.

aber aufgrund der länge des artikels kommt das im in kürze anschließenden 2. teil des rückblicks. ;-)

 bis denne sagt

dirk 

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Namibia ich komme

Moinsen zusammen

es ist ja schon ne weile her seid dem letzten infos und seitdem ist viel passiert.

unter anderem hab ich mein zweites nebenfach abgeschlossen und kann die doofen nebenfächer hinter mich lassen ;-)

nach der prüfung ging es dann ins traditionelle männer we nach grünplan. nun sind die taschen wieder gepackt und warten auf den morgigen abflug nach Namibia, dem ziel meiner großexkursion. ich werd dort zwei wochen mit meinen kommilitonen durch das südliche Namibia reisen und wahrscheinlich ne menge wüstenstaub ins gesicht bekommen ;-) 

ich weiss noch nicht ob oder wie die möglichkeiten der berichterstattung via internet möglich sein wird. daher werd ich euch wahrscheinlich im anschluss nen kleinen bericht an dieser stelle zukommen lassen.

ich werd am 19.9. wieder in der heimat sein und von mir hören lassen

bis denne

dirk   

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